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China setzt auch auf TCM zur Behandlung des Coronavirus

Die Medizingeschichte ist voll von Beispielen, wie Alternativmedizin zur erfolgreichen Behandlung von Epidemien eingesetzt wurde (Link zu Berichten). Auch China greift diese Erfahrung auf: China setzt bei der Behandlung von am Coronavirus Erkrankten auch auf die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) und macht die Behandlung auch öffentlich. Das staatliche chinesische Fernsehen zeigt ein Video, in dem ein Arzt aus einer TCM-Klinik von einer TCM-Behandlung bei zwei Patientinnen berichtet. Der Arzt befragt im Video zwei Patientinnen zu Auswirkungen der Behandlung. Die Patientinnen berichten, dass es ihnen nach der TCM-Behandlung deutlich besser gehe, sie keinen Husten mehr hätten und das Fieber verschwunden sei. Der TV-Sender schreibt zu seinem Bericht: Ein medizinisches Team aus der südchinesischen Provinz Fujian wandte die traditionelle chinesische Medizin (TCM) an, um einen COVID-19-Patienten in einem Krankenhaus in Wuhan zu behandeln, und erzielte gute Ergebnisse. Sehen Sie sich an, wie TCM-Ärzte die Stationsrunde durchführen.“ (Hier geht es zum zweiminütigen Video vom 23.2. mit Untertiteln – exklusiv für Globuli-Club-Mitglieder)

Auch Indien setzt auf Alternativmedizin/CAM beim Coronavirus – und zwar zur Vorbeugung. Die indische Regierung mit ihrem Gesundheits-Ministerium Ayush (u.a. Homöopathie) empfiehlt ein spezielles Homöopathikum (Arsenicum album) zur Vorbeugung der Viruserkrankung.

Die Empfehlung des indischen Gesundheits-Ministeriums Ayush hatte weltweit für Aufregung bei Anti-Homöopathie-Lobbyisten gesorgt, die von Medien verstärkt wurde, in denen Pharmakonzerne viele Anzeigen schalten. Nachdem der Homoeopathiewatchblog über die Ministeriums-Empfehlung berichtete, hatte die Tageszeitung „Die Welt“ den Blog als „verantwortungslos“ bezeichnet (Bericht). Bei der „Welt“ arbeitet die heutige Anti-Homöopathie-Lobbyistin und Ex-Politikerin Kristina Schröder als Kommentarschreiberin, die in ihren Zeitungs-Kommentaren gegen Homöopathie agiert. Sie ist offizielle Unterstützerin der Anti-Homöopathie-Lobby INH und arbeitet außerdem für einen der größten Pharmakonzerne (und Impfstoff-Hersteller) weltweit, Eli Lilly, wie sie auf ihrer Webseite einräumt. Die Lobby-Organisation von Schröder agiert nicht nur gegen Homöopathie, sondern auch gegen alternativmedizinische Methoden des TCM – beispielsweise mit Denunziation der Therapie auf Twitter.

 


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