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Apotheker stehen klar zur Homöopathie/ Patientenverband fragt, Apotheken antworten

Seit 14.9. haben die Anti-Homöopathie-Aktivisten Karl Lauterbach, SPD- Bundestagsabgeordneter, und Josef Hecken, Vorstand Gemeinsamer Bundesausschuss (der z.B. über Apothekenpflicht entscheidet) eine politische Kampagne gestartet, die vom Infonetzwerk Anti-Homöopathie INH initiiert wurde. Sie möchten die Globuli raus aus Apotheke und Krankenkassen haben. Doch sofort hat der oberste Apotheker, Fritz Becker, die Position von knapp 20.000 Apothekern klargestellt: die Apotheker stehen zu ihrer Homöopathie und verteidigen sie gegen Angriffe (Link Interview Stuttgarter Ztg.).

Ein Patientenverband hat aktuell unter Apothekern ein Stimmungsbild zur Homöopathie abgefragt. Hier ein paar Auszüge: “ Dieses Thema bewegt viele Apotheker, da sie den Stellenwert der Homöopathie für ihre Kunden kennen, und auch täglich erleben, dass eine Beratung notwendig ist. “Ich verstehe nicht das Interesse, es einer Therapierichtung so schwer zu machen. Also muss ein großer Nutzen hinter dieser Therapie stecken, so dass es Gruppen gibt, die diese Alternative wegdiskutieren möchte”, vermutet Alexander Damm von der Johannis-Apotheke Nürnberg. Apothekerin Monika Beck-Weigand ärgert sich darüber, dass einer Apothekerin, die sich als „ehrliche“ Apothekerin bezeichnet, da sie sich von der Homöopathie abkehrt, damit eine Medienpräsenz sicher ist. “Aber die”, sagt Beck-Weigand, “die sich jeden Tag mit der Behandlung auseinandersetzen und stillen Erfolg haben, sind nicht interessant, da es keine Story wert ist.”

 


 

Hintergrund:

In letzter Zeit gibt es Aktive zusätzlich zu den Verbänden, die sich gemeinsam für die Homöopathie einsetzen. Und all diese Aktiven finden ihre Aktivitäten auf ihrer Plattform wieder, dem HomöopathieWatchblog. Beispielsweise hat die ärztliche Hahnemann-Gesellschaft über ihre politischen Kontakte und Wahlprüfsteine deutlich machen können, dass auf Parteiebene die Grünen ebenfalls auf Seiten der Homöopathie stehen. Auch die Heilpraktiker sind zunehmend aktiv: der Hannoveraner Heilpraktiker Tjado Galic hat einem Team von SPIEGEL TV drei Stunden lang vor der Kamera gezeigt, wie ein Heilpraktiker mit seinen Patienten arbeitet.

Zusätzlich hat sich kürzlich auf Basis von engagierten Fachfrauen und Fachmännern das Expertenforum Homöopathie EFH gegründet, das die Stimme der Homöopathie auf politischer Ebene und in den Medien stärken wird.

 

 

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Ein Kommentar

  1. Als Patient lese ich das gerne (!) und hab gestern mit dem Apotheker meines Vertrauens darüber gesprochen. Auf meine Frage: „Was würde denn seiner Meinung nach passieren, wenn er sämtliche komplementärmedizinische und homöopathisch wirkenden Präparate aus der Apotheke nehmen müsste?“. Seine Antwort stimmte mich sehr nachdenklich. Er sagte, 30-60 % seines Erfolges führt er auf die klugen Verordnungen der naturheilkundlich oder homöopathisch/TCM ausgerichteten professionell arbeitenden Ärzte und Heilpraktiker zurück. Diese machen ganzheitliche Medizin und kennen die Krankheiten ihrer Patienten umfassend. Er kann aufgrund seiner langjährigen pharmakologischen Ausbildung als Dr. der Pharmazie sehr gut abschätzen wo Medikamente sinnvoll eingesetzt werden und wo nicht, er sieht an der gesunden Verfassung seiner Kunden und an deren ehrlichen Berichten, das hier gute Arbeit geleistet wird, die er und seine Mitarbeiter täglich bestätigen können.

    Was ihn wundert ist die Medienschelte gegen Naturheilkunde, TCM, Osteopathie, Homöopathie. Das hatte er 1989,1990 auch massiv erlebt und damals brachte Gesundheitsminister Seehofer ein Gesetz gegen 40 % der Naturheilkundearzneien, die sich zum Teil schon 150 Jahre in der Vergangenheit der Pharmazie und bei den Patienten bewährten, auf den Weg. Diese 40% durften nicht mehr von den Kassen bezahlt werden. Auch Homöopathie nicht mehr. Seehofer begründete das Gesetz damit ,dass ja dann die evidenzbasierten Medizin, deren Studien ja mit Sicherheit nicht gefälscht und geschönt sein können, zur Kostensenkung in der damals bei 14 Milliarden Euro liegenden Arzneimittelkosten pro Jahr betragen würde. Also statt 500 Millionen Rezept nur noch 300 Millionen Rezepte, statt 14 Milliarden Euro 40 % weniger Arzneikosten also aufgerundet max. 10 Milliarden Euro. Was ist aber passiert?

    Mein Apotheker zeigte mir die Zahlen, schon 1991 wurde nichts gespart, die naturheilkundlichen Präparate wurden durch Antibiotika und Co ersetzt. Die Arzneimittelausgabekosten stiegen in den 28 Jahren Jahr für Jahr ,von Ersparnis keine Rede! 2018 werden in der BRD 37 Milliarden Arzneimittelkosten von den Krankenkassen und den Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. Über 850 Millionen Rezepte werden auf Krankenkassenkosten eingereicht werden. Über 1 Milliarde kostet ein Tag jeder Tag den Krankenkassen. 375 Milliarden letztes Jahr! Die Bundesrepublik wurde zum Selbstbedienungsladen für multinational agierende Unternehmensgruppen und deren Aktionäre, die sich dann in den Zeitungen rühmen dürfen zu den Milliardären gehören zu dürfen. Eine einfache Blasenentzündung sagte er, die früher mit Hagebuttentee, Angocin, oder einem homöopathischen Präparat in der Regel in 4-5 Tagen ausheilte. braucht oft, dank dieses Gesetzes, jetzt 2-3 verschiedene Antibiotika, dauert länger als mit Naturheilkunde und Homöopathie und schafft das zusätzliche Problem der Resistenzbildung und belastet das Gesundheitssystem zu Gunsten der Pharmalobby. Oft fragen ihn die Kunden unter vorgehaltener Hand, nachdem sie jahrelang mit den Antibiotikaverordnungen zu ihm gekommen sind ob es da nicht was „Natürliches“ auch gäbe. Das was vor dem Kostenspargesetz 1990 normal war und vielen Menschen geholfen hatte hilft auch heute noch, nur dass es halt die Kassen nicht mehr bezahlen. Er kennt diese Präparate noch, dank seiner umfassenden Ausbildung. Er kennt auch die Ärzte und Heilpraktiker die professionell arbeiten. Seinen Kunden kann er damit helfen. Doch wo schaut der investigative Journalist hin? Versandapotheken können immer mehr Apotheken am Land in den finanziellen Ruin treiben. Die Apotheker hatten immer ein Auge auf die Ärzte und Heilpraktiker, sie wussten wer gut und wer nicht zu empfehlen war. Die Apotheker hatten immer ein Auge auf ihr Kunden, sie wussten was denen half und was nicht, sie stärkten die Gesundheitskompetenz ihrer Kunden mit ihrem Wissen.

    Das, sagte mir mein Apotheker gestern, sieht er jetzt den Bach runterfließen. Wenn sich die Mehrheit der Journalisten und die Öffentlichkeit sich von global klug vernetzten PR-Kommunikationsriesen, die für teures Geld Lobbyisten einsetzen und Medienkampagnen gegen die Naturheilkunde, TCM und Homöopathie fahren, täuschen lassen, da prognostiziert er den Niedergang der Apotheken, den Aufstieg der Versandapotheken, den Niedergang der Gesundheitskompetenz seiner Kunden, den weiteren Anstieg der Todesfälle durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen. In der BRD , in Europa und USA, also überall dort, wo Naturheilkunde aus den Leistungskatalogen in den letzten 20 Jahren gestrichen wurden, sind nämlich die Todesfälle durch unerwünschte Arzneiwirkung, Arzneiwechselwirkung mit anderen Arzneien und unsauber hergestellten Generika rasant gestiegen!!! Zur Zeit ist die 3. häufigste Todesursache nach Herzkreislauferkrankungen an Erster Stelle, Krebserkrankungen an zweiter Stelle, genau dieTodesursache durch die angeblich so kostensparenden, evidenzbasierten Medikamente geworden!!! Sozusagen ein evidenzbasiertes Sterben. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    Auf meine Frage was er denn tun würde, sagte er, als erstes müsse der Lobbyismus für Pharma, wie auch die Werbung für Rauchen und Alkohol verboten werden. Gesundheit und Medikamente gehören in die Hand des Apothekers, Arztes und Heilpraktikers ihr Wissen, ihre Erfahrung kann nicht durch raffinierte Werbung und Blogs in sozialen Medien die nur pauschal Empfehlungen geben, ersetzt werden. Gesundheit gehört nicht den Aktionären die gehört den Menschen selbst. Die Ausbildung des Apothekers und der MTA ist noch sehr gut, aber die Ausbildung der Ärzte und Heilpraktiker müsse um 2 Semester Pharmakologie erweitert werden. Umwelttoxine, giftige Arbeitsplatzbelastungen, Wechselwirkungen der schnell mal in der Versandapotheke bestellten eingeworfenen Medikamente brauchen professionelle, die Patienten seriös beratende Hilfe und genaue Kenntnisse der Vergiftungssymptome damit rechtzeitig vor Schäden gewarnt werden kann.

    Als kleine Anmerkung gab mir mein Apotheker bei der Verabschiedung noch eine Erfahrung aus seiner Apotheke mit. Fast 50 % der auf Kasse verordneten Medikamente (ca. 11 Milliarden könnten da jährlich durch Homöopathie,TCM, Naturheilkunde eingespart werden, 6 Milliarden könnten für Schulen und Gesundheitskompetenzausbildungskurse verwendet werden) landen angebrochen im Sondermül,l oder im Hausmüll – ich fragte ihn erstaunt warum? Er lächelte fein und sagte, es gibt noch ca 50 % Menschen die haben ein feines Gespür dafür was ihnen hilft und was nicht.

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