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Gute Nachricht für die Homöopathie: Thüringen hat als dritte Ärztekammer entschieden, die Zusatzbezeichnung „in der Weiterbildungordnung zu belassen“ / Bisher haben sich 3 Kammern für, 6 gegen die Homöopathie entschieden

Sechs Ärztekammern hatten die Zusatzbezeichnung Homöopathie zuletzt abgeschafft (Niedersachen, Bremen, Nordrhein, Sachsen-Anhalt, Hessen, Schleswig-Holstein), zwei Kammern hatten entschieden, sie weiterzuführen: Baden-Württemberg und Westfalen-Lippe. Die Entscheidungen haben für Ärzte und Patienten Relevanz. Hatte eine Krankenkasse vor kurzem erklärt, dass sie die weitere Erstattung von der Zusatzbezeichnung abhängig mache.

Aus Thüringen gibt es eine positive Nachricht: die Delegiertenversammlung am 4. März hat sich als dritte Kammer für die Homöopathie entschieden. Die Ärztekammer meldet: „Hinsichtlich der Zusatzweiterbildung Homöopathie hat sich die Kammerversammlung der Landesärztekammer nach einer ausführlichen Debatte entschieden, diese in der neuen Weiterbildungsordnung zu belassen, damit sie weiterhin in ärztlicher Hand bleibt.“ Der Vorstand der Kammer allerdings hatte den Antrag gestellt, die Homöopathie-Weiterbildung zu beenden. Dementsprechend knapp fiel das Ergebnis der Delegierten aus: 19 Stimmen pro Homöopathie, 17 dagegen.

Bereits auf die Nachfrage des Homoeopathiewatchblog im Januar gab es erste positive Signale. Das bestätigte die Kammer-Pressesprecherin Dr. Ulrike Schramm-Häder. Auf meine Frage, wie der Vorstand und Weiterbildungausschuss der thüringischen Kammer zur Frage „Homöopathie-Zusatzbezeichnung Ja/Nein“ stehe, schreibt die Pressesprecherin, „das Thema Homöopathie ist Thema der nächsten Kammerversammlung. Eine Streichung der Zusatzbezeichnung zeichnet sich momentan nicht ab, im Grunde ist alles offen. Die endgültige Entscheidung trifft letztlich das Kammerparlament.“ In der Ärztekammer Thüringen sind etwa 13.000 Ärzte Mitglied, davon sind 116 Homöopathen.

 

 


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